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Schafmilch

Schafmilch

Schafmilch hat ein mildes Mandelaroma, sie ist daher nicht mit Ziegenmilch zu verwechseln! Auch hat sie einen h√∂heren N√§hrwert als Kuh- und Ziegenmilch und einen √ľberragenden Gehhalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Die Fettmolek√ľhle der Schafmilch weisen nicht nur eine feine und geschmeidige Struktur auf, sondern auch einen hohen Anteil von 79% mehrfach unges√§ttigten Fetts√§uren. Das macht die Schafmilch leicht verdaulich und sie eignet sich daher auch f√ľr S√§uglinge.

Dank der speziellen Zusammensetzung ist sie auch f√ľr Leute mit einer Kuhmilchallergie oder bei einer "unechten Laktoseintoleranz" vertr√§glich (mehr dazu finden Sie weiter unten) und wird sehr oft auch bei Neurodermitis mit Erfolg eingesetzt. Der Schafmilch werden viele Heilwirkungen nachgesagt, welche leider nicht wissenschaftlich dokumentiert sind.

√úberigens: Die Forschung hatte die √§ltesten und r√ľstigsten Menschen der Erde unter den Schafhirten des Kaukasus, Anatoliens und Bulgarien aufgesp√ľrt, untersuchte deren Ern√§hrungsgrundlage und fand sie in Schaffleisch, Schafmilch und deren Produkten.

Welche Produkte gibt es aus Schafmilch?
Wo erhalte ich Schafmilch/-produkte?

Allergien

Im Normalfall ist f√ľr eine Unvertr√§glichkeit von Milch ein Eiweiss verantwortlich. Leider werden Eiweissallergien oft nicht als solche erkannt, sondern z.B. als Laktoseintoleranz.

Hier zwei Gr√ľnde warum Schafmilch fast f√ľr alle Leute vertragbar ist:

  • Schafmilch besitzt nur 9 verschiedene Eiweisse (Kuhmilch 54)
  • Die Fettmolek√ľle (an denen die Eiweisse haften) der Schafmilch sind kleiner als z.B. bei Kuhmilch

Weitere Informatione √ľber die Schafmilch in der Verdauung finden Sie hier als pdf.

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Schafmilch in der Ernährung

Die Angaben in diesem Artikel stammen aus einem Referat von Dr. med. gen., Dr. phil. nat. Bernhard Steiner, gehalten an der internationalen Milchschaffachtagung am 30.11.2010.

Fette und Verdaulichkeit

Milchfett liegt als Fettemulsion vor und kann als ganzes Fettk√ľgelchen aufgenommen werden. Durchschnittsgr√∂√üe der Fettk√ľgelchen:

  • Schafmilch: 3.30 őľm
  • Ziegenmilch: 3.49 őľm
  • Kuhmilch: 4.55 őľm

Um so kleiner die Fettk√ľgelchen, um so gr√∂sser ist deren Oberfl√§che. Gr√∂ssere Oberfl√§che bedeuten mehr Angriffsfl√§che f√ľr unsere Magens√§fte und das heisst wiederum das K√ľgelchen kann schneller und leichter verdaut werden.

Die Verdaulichkeit der Milch ist im Vergleich zu anderen Nahrungsfetten und -ölen sehr hoch.

Schafmilch und Cholesterin

Weiterlesen: Schafmilch in der Ernährung

Milchinhaltsstoffe

Fast durchgehend alle Gehälter sind höher als bei Kuh-, Ziegen-, oder Muttermilch. 79% der Fettsäuren sind ungesättigt. Das ist mehr als bei manch pflanzlichem Produkt.

Schafmilch enth√§lt auch √§usserst viel Orots√§ure, welche f√ľr das Zellenwachstum ben√∂tigt wird. Im jugendlichen Organismus wirkt Orots√§ure aufbauend, im √§lteren regenerierend. Sie verhindert √ľberdies den Einbau von Fetten in Blutgef√§sse und verz√∂gert so die Arteriosklerose. Orots√§ure kann auch bei der Versorgung der K√∂rperzellen mit Magnesium helfen. Magnesium ist entscheidend bei der Vorbeugung von Krebs, altersbedingten Gef√§ssver√§nderungen bei Tuberkolose und Herzinfarkt.

Egal ob jung, mitteljung oder alt, wir empfehlen Ihnen täglich Schafmilch zu trinken.

in 100g Milch

Muttermilch

Schafmilch

Ziegenmilch

Kuhmilch

Vitamin B13 (Orotsäure)(mg)

2,9

48

2,6

7,9

Eiweiss (%)

1,2

5,6

3,2

3,2

Fett (%)

3,45

7,5

1,3

3,7

gesättigte Fettsäuren (%)

47,1

21,0

-

76,4

ungesättigte Fettsäuren (%)

52,9

79

-

32,6

Hier eine ausf√ľhrliche Tabelle als pdf